Kongress in Berlin
Pfadfinderinnen und Pfadfinder sprachen vom 21. bis 23. September in Berlin mit Verantwortlichen aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kirche über den Beitrag des Pfadfindens für die Gesellschaft. Gegenwart und Zukunft von Pfadfinden stand auf dem Plan.
Kompetente Gesprächspartnerinnen und -partner stellten sich der Diskussion, zum Beispiel Heide Simonis, die Präsidentin von Unicef Deutschland, oder der Staatssekretär im Jugendministerium, Gerd Hoofe. Sie gaben Impulse und hatten ein offenes Ohr für Forderungen und Visionen.
Die Themen der Foren und Workshops lauteten:
- Die Methode, die nie schläft
- Pfadfinden macht Schule - Leben und Lernen mit allen Sinnen
- Pfadfinden - fit für`s Leben
- Pfadfinden PISAckt?!
- Gesellschaftliche Partizipation von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund
- Vom Krüppel zum Kumpel - Pfadfinden mit und ohne Behinderung
- Gerecht und verlinkt - Pfadfinden in der globalisierten Welt
- Nachhaltige Ernährung
- Wir schrumpfen und wachsen (Demographischer Wandel)
- Pfadfinden geht siedeln - Werkstatt für StammesgründerInnen
- Pfadfinderheld trifft Waldprinzessin" (Geschlechtergerechtigkeit)
- Kirchenpolitik
- Gesundheit für Alle
- Internationalität - Hordentopf oder Horizont
- Kinder, die aus dem Rahmen fallen
Nicht nur reine Podiumsdiskussionen, auch aktive Formen der Auseinandersetzung mit den Inhalten waren geplant. Pfadfinderinnen und Pfadfinder machten dabei auch deutlich, wie sie Gesellschaft mitgestalten wollen. Ergebnisse, Visionen und Forderungen stehen in der Berliner Erklärung.
Der Kongress war für Leiterinnen und Leiter, die Rover- und Rangerstufe (ab 16 Jahre). Er wurde im Kinder-, Jugend- und Familienzentrum FEZ in Berlin Wuhlheide veranstalet. Das Teilnehmendenheft mit einer ausführlichen Beschreibung der Foren kann hier heruntergeladen werden.


